Gründungs- und Leitgedanke

In Deutschland stellt der Suizid nach Verkehrsunfällen die zweithäufigste Todesursache junger Menschen dar.

Mädchen und junge Frauen haben die höchste Suizidversuchsrate.

Jeder Suizid oder Suizidversuch bedeutet eine große psychische Belastung für Angehörige und Freunde.

Jungen Menschen zu helfen, „die nicht mehr in ihrem Leben weiter wissen, für die es aber noch nicht zu spät ist“, dieser Gedanke stand am Anfang der Michael-Franke-Stiftung.

Mit dem Vermögen, das Michael Franke, ein junger Bonner Physiker, nach seinem Suizid der damaligen Leiterin der Telefonseelsorge Bonn hinterließ, wurde 1988 die Michael-Franke-Stiftung gegründet.

Die Michael-Franke-Stiftung bietet seitdem jungen Menschen in aktuellen Krisensituationen, bei Suizidalität und nach Suizidversuchen Hilfe an, um mit ihnen Entlastung, Halt und Perspektiven zu suchen. Auch deren Angehörige, Freunde und andere Bezugspersonen werden durch kompetente Fachkräfte beraten.

Die Michael-Franke-Stiftung hat sich darüber hinaus auch die Suizidprävention an Schulen und in anderen Lebensräumen junger Menschen sowie die Information der Öffentlichkeit zur Aufgabe gemacht.

Michael-Franke-Stiftung

Quantiusstraße 8
53115 Bonn
Tel. 02 28 – 69 69 39